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Im Zwielicht

der Titel bezieht sich nicht auf die vampirige Jungmädchenschwärmerei die im Moment das hanze Land erfaßt.

 

Ich schreibe hier über meinen Engel.

 

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder, schon etwas größer, unglücklich bin ich nicht, meist sogar eher glücklich. Es gibt aber auch mein Zwielicht, meinen Engel. Ich nenne ihn so, weil er wirklich so etwas für mich ist, obwohl ich das lange nicht wußte und auch noch nicht lange weiß.

 

Wir kennen uns schon lange, sicher so an die 20 Jahre, fast jedenfalls. Ich habe in zu Schulzeiten kennengelernt, und auch damals hat er schon eine irre Wirkung auf mich gehabt, aber lange waren wir nur gut befreundet, er war der Freund meines damaligen Freundes, die zwei hatten da so eine Männer-WG. Er gestand mir irgendwann daß er sich in mich verliebt habe, und meine Antwort war die klassische "Ich mag dich, aber nicht so" -Nummer.

Dann fuhr mein Freund weg und in der Stadt war ein Fest, wo ich mit dem Engel hinging zum Feiern. Wir tranken, wir waren albern. Irgendwann fand ich, daß wir beide die Nähe des andern etwas zu sehr suchten, aber es gefiel mir ihm nah zu sein. Ich küßte ihn auf den Hals, und so fing das an.

Wir knutschten wie die Irren, hatten wahnsinnigen Sex, erlebten eine wundervolle Woche... bis mein Freund zurückkam und ich mich entscheiden mußte. Und ich entschied mich für meinen Freund. Ich hielt die  Geschichte nicht geheim, nur daß es der Engel war hat er nie erfahren.

Es gab dann noch einen wunderschönen Urlaub, den ich mit dem Engel und einem Freund von ihm verbrachte, wieder sex und Leidenschaft, eigentlich hatten wir damals schon so eine Art Zwielicht gefunden, einen Ort wo wir zusammen sein konnten ohne an alles andere zu denken.

1.12.09 17:45

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